Wagner und die Religion

DO, 06.06.2024, in der Hofkirche St. Leodegar, 20 Uhr
FR, 05.07.2024, in der Kirche St. Anton, 18 Uhr

Gesprächskonzert
In Kooperation mit der Hofkirche St. Leodegar und der Pfarrei St. Anton

Richard Wagner stammte aus Sachsen – und war so protestantisch geprägt. Im Laufe seines Lebens hat sich sein Verhältnis zum Christentum jedoch mehrfach gewandelt. Mal stand er ihm kritisch gegenüber, dann wieder schätzte er es. Zudem zeigte er Interesse an anderen Religionen. So plante er, eine buddhistische Oper namens «Die Sieger» zu schreiben. In seinem Landhaus in Tribschen stand sogar eine kleine Buddha-Statue. Seine letzte Oper, das Bühnenweihfestspiel «Parsifal», sollte wiederum als «weihevoll reinigender religiöser Akt» gelten. Welches Verhältnis hatte Wagner also zum Christentum? Und zu anderen Religionen? Wie christlich sind seine Musikdramen? Und wie war das vergleichsweise bei seinem Zeitgenossen Franz Liszt? Diesen und anderen Fragen wollen der Hoforganist Stéphane Mottoul und die Museumsmitarbeiterin Franziska Gallusser auf den Grund gehen. Moderiert wird das Gespräch von Edith Birbaumer aus der Pfarrei St. Anton, die gerade ihr 70-jähriges Jubiläum feiert. Zudem spielt Stéphane Mottoul Orgeltranskriptionen von Werken von Richard Wagner, Franz Liszt und Louis Vierne. Der Anlass findet auf den Orgelemporen der Hofkirche und der Kirche St. Anton statt.

Eintritt frei, Kollekte